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Internet Barrieren auflösen
Damit ein automatischer Screenreader eine Website richtig "versteht" ist sicher mehr zu tun, als die Seite nach allgemein bekannten Regeln aufzubauen. Zusätzlich müssen viele verschiedene Details beachtet werden. Was zum Beispiel oft übersehen wird, ist dass ein Knopf für z.B. "Suchen" wirklich wichtig ist. Eine Suchfunktion nur auf Basis von Java Script, wie es insbesondere in der aktuellen Web 2.0 Entwicklung üblich ist, reicht einfach nicht.
Auch die Verwendung von einfachen "Feldbezeichnungen" (Lable) ist für den Screenreader oder andere automatische Werkzeuge einfach klarer als nur einfach ein Text, der vor oder nach einem Feld steht.
Angie Radtke und Dr. Michael Charlier haben in Ihrem Buch "Barrierefreies Webdesign" diese Themen sehr eindrucksvoll und ausführlich beschrieben. Was mich immer wieder beeindruckt sind die Details. Das Thema Barrierefreiheit ist fast so kompliziert wie die Objekt orientierte Entwicklung an sich. Und für einen Profi ist es ebenso einfach.
Wie sieht nun die Zukunft unseres Webs und der Barrieren aus?
Nun allgemein lässt sich sicher sagen, dass genauso wie bei Bussen, Bahn, Öffentlichen Gebäuden und vielen anderen Lebensbereichen Barrieren abgebaut werden, aber auch weiterhin bestehen bleiben werden. Abhängig davon, ob ein Designer oder Website-Betreiber mehr oder weniger Wert auf dieses Thema legt wird er auch die Umsetzung gestallten. Sicher ist für mich nur eines. Es hängt nicht von den technischen Möglichkeiten ab.
Die Überlegung hinter den entsprechenden Gesetzen und anderen Regelungen sind sicher die Thematik für die Allgemeinheit wichtiger zu machen. Dies ist sicher ein richtiger Schritt für die Förderung dieser Techniken, ob es sich aber am Ende für die Allgemeinheit als "wichtig" erweißt wird nur die Zeit zeigen. Ich sehe die Entwicklung, das mehr und mehr Websites auf diese Themen Wert legen, als positiv und wir werden uns auch weiter bemühen unsere eigenen Projekte in diese Richtung weiter zu entwickeln.
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